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Kleine Katechese

Inhaltsübersicht:

Einleitung

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Einleitung

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Liebe Mitglieder und Freunde!

Wir möchten mit einer kleinen Katechese beginnen.
Es wird immer wieder Fortsetzungen in unbestimmten Abständen geben.

Ich möchte Ihnen das Leben und die Verehrung des Hl. Antlitzes von Sr. Pierina näher bringen.
So werde ich Ausschnitte aus ihrem Buch:
„Sendbotin des hl. Antlitzes“ (1959) zusammenfassen!

Wir werden sie immer wieder auf unsere Homepage stellen und so können auch Sie ihr Leben und die Botschaften Jesu mit verfolgen!

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Sr. Christine vom Kreuz OCDS




Katechese 1:

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Die Sendbotin des hl. Antlitzes Schwester Maria Pierina de Micheli
1890 - 1945


Die Stimme ruft zum ersten Mal

Karfreitag 1902.

In der kleinen Kirche San Pietro in Sala in Mailand stellen sich die Gläubigen in die Reihe um das Kreuz zu küssen.

Ein zwölfjähriges Mädchen, das in der Reihe steht, Giuseppina de Micheli, hört eine Stimme:
„Küsst mir denn niemand das Gesicht zur Sühne für den Kuss des Judas?“

Das Mädchen bemerkt nicht, dass nur sie die Stimme hört!
In ihrem Herzen antwortet sie:
„Ich werde dir den Liebeskuss geben, Jesus! Wart nur, bis ich drankomme!“
Beim Kreuz angekommen, drückt sie einen herzhaften Kuss auf das Angesicht Christi; es ist dies ein Ausdruck ihrer innigen Liebe! Sie verlässt die Kirche mit dem Vorsatz, das Antlitz des gekreuzigten Heilands oft zu küssen um den Judaskuss zu sühnen.

Als am 11.September 1890, an dem damals das Fest Mariä Namen gefeiert wurde, Giuseppina zum ersten Mal ihre Äuglein öffnete, da wollten es ihre frommen Eltern Cesare de Micheli und Luigina Radice nicht, dass ihr Töchterchen auch nur einen Tag lang ohne die heiligmachende Gnade sei, und brachten es sogleich zur Taufe.
Die kleine Knospe, die da durch den echten Glauben der Eltern geweiht wurde, sollte sich unter dem besonderen Schutz der Gottesmutter bald zu einer prächtigen Blüte entfalten und zu einer großen und auserwählten Seele heranreifen!
An diesem Tag waren nicht nur die Eltern voll Freude, sondern auch die Geschwister Giovannina, Angelina, Riccardo, Piero und die kleine Maria!
Der Sohn Giuseppino war im Alter von 13 Jahren gestorben.
Vor seinem Heimgang am 1. April 1892 konnte der Vater noch all seine Kinder umarmen!
Frau Luigina, eine tapfere Frau, musste nun allein für ihre Familie sorgen. Sie begann den Tag mit der Heiligen Messe. Vormittags kümmerte sie sich um das Geschäft und nachmittags betete sie in ihrem Zimmer. Am Abend versammelte sie all ihre Kinder zum gemeinsamen Rosenkranzgebet!
Die älteste Tochter Angelina half bei der Erziehung der jüngeren Geschwister und musste so ihren Wunsch, in einem beschaulichen Orden einzutreten, zurückstellen.

Giuseppina hatte in ihrer Familie ein gutes Beispiel der Stärke und des christlichen Lebens. Körperlich war sie zwar schwächlich, besaß aber einen starken Charakter. Später sollte sie diese Charakterstärke in der Übung der Tugenden bewahren und eines Tages ausrufen:

„Ich will in der Liebe zum Heiland nicht übertroffen werden!“

Manchmal war die Kleine jedoch auch sehr impulsiv und stets musste sie das letzte Wort haben!
Sie wurde von ihrer großen Schwester angehalten, kleine Opfernovenen zu Ehren der Gottesmutter und des Jesukindes zu halten. Angelina führte sie auch oft in die Kirche zu einem Besuch des Allerheiligsten. Während des Tages lehrte Angelina die Kleine einige Stunden im Schweigen zu verbringen. Dank ihrer Schwester begann sie ein tief innerliches Leben.
Auf diese Weise lernte sie auch das Geheimnis des Leidens und die Tugend der Verborgenheit.
Weder ihre Familie noch ihre späteren Ordensschwestern ahnten je etwas von den außerordentlichen Prüfungen und den unendlichen Gnaden, die der Himmel für sie bereit hatte! Erst nach ihrem Tode erfuhren sie davon.
Nur Angelina und später Mater M. Stanislaa waren ihre Vertrauten.
Eines Tages hörte Giuseppina daheim von der Firmung reden, die in der Pfarrkirche San Pietro in Sala erteilt werden sollte. Sie sehnte sich brennend danach, dieses Sakrament zu empfangen. Doch man sagte ihr, sie sei noch zu klein.
Es vergingen die Jahre, Riccardo war ins Seminar eingetreten, um sich Gott zu weihen.

Giuseppina, die von Gott auserwählt war, eine Andacht zu verbreiten, welche die Seelen unwiderstehlich zu Jesus hinziehen sollte, musste sehr harte Prüfungen bestehen.
Eines Tages erschien ihr der Teufel in ihrem Zimmer, diese Erscheinung rief großen Schrecken in ihr hervor! So musste sie viel leiden.
Dieses Leiden steigerte sich, als sie in die Schule kam. Sie war sehr zart und brauchte viel Bewegung und frische Luft; es war ihr unerträglich stundenlang in der Bank stillzusitzen.
Nach und nach triumphierte jedoch in diesen großmütigen Herzchen der Gedanke, Jesus ein Opfer darzubringen zu können. Immer tiefer machte sich bei ihr die Frömmigkeit fühlbar.
Riccardo lud sie eines Tages ein, einen Satz zu schreiben. Sie schrieb: Ich habe Jesus lieb! Der Bruder lächelte und freute sich als er den Keim der Liebe zu Jesus in ihr erkannte.
Riccardo bemerkte auch, dass die Kleine ihre häufigen körperlichen Leiden zu verbergen wusste und sich stets fröhlich zeigte.
Angelina bereitete sie liebevoll auf den großen Tag ihrer Erstkommunion vor.
Am Jahrestag ihrer Erstkommunion den 3. Mai 1943 schrieb Giuseppina in ihr Tagebuch: Damals sah ich das Jesuskind in der Hostie…, es war das Paradies auf Erden. Heute sehe ich nur im Glauben. Ich weiß, dass er mich liebt!
Und Jesus, der sie so sehr begnadet hat, verlangte bald ein großes Opfer von ihr. Er berief sie zu einer innigen Vereinigung mit sich und wollte sie sich darum angleichen durch das Kreuz, das die Menschen läutert und erhebt.

Jesus verlangte nun die Trennung von Angelina, ihren lieben „Mutter“. Da diese nun die Pflicht gegenüber der Familie erfüllt hatte, trat sie am 2. Oktober 1900 bei den Sakramente-Schwestern in Soregno ein. Das war ein großer Schmerz für die kleine Schwester, die ernstlich erkrankte und nur durch die Gnade Gottes wieder gesund wurde. Giuseppina bewahrte alles in ihrem Herzen und lebte weiter das Leben der Abtötung.
Der Heiland berief sie, sich um ihn, um die Ehre Gottes und das Heil der Seelen zu kümmern.
Da sie selber ja nicht die Möglichkeit hatte ein „zweiter Christus“ zu werden, bereitete sie sich in der Stille und durch Teilnahme am Leben der Pfarrei darauf vor, eine tüchtige Mitarbeiterin des Priesters zu werden. Nach der Volksschule machte sie verschiedene Bildungskurse, fand dabei aber noch Zeit, Katechismusunterricht an Kinder zu erteilen.

Der Feind der Seele ist wütend angesichts einer so reinen Jugend und legt seine Schlingen, auch äußerlicher Art.
An einem Sommernachmittag begibt sich Giuseppina zum Kloster der Sakramente-Schwestern um Anbetung zu halten.
Ein Strolch taucht hinter einer Ecke auf, packt das Mädchen bei der seidenen Bluse und fordert ihre Geldbörse. Giuseppina hat nichts als einen Rosenkranz bei sich! Der Strolch, der sein Ziel nicht erreicht hat, wirft sein Opfer mit einem Faustschlag zu Boden und flieht. Halb betäubt kommt das Mädchen im Kloster an. Dies sollte nicht ihre letzte schreckenerregende Begegnung bleiben!


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Katechese 2:

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Jesus will das Opfer der Freiheit:

Die Seele, die sich Maria anvertraut, wird in sich selbst drei Blumen erblühen sehen:
Das Veilchen der Demut,
die Rose der Liebe und
die Lilie der Keuschheit!
Auch Giuseppina, wächst in der Übung der schönsten Tugenden! Sie brennt vor Sehnsucht, heilig zu werden!

Am 1. Oktober 1909 wohnt sie in der Kapelle des Mutterhauses der Ursulinen von San Carlo der Einkleidungsfeier ihrer Schwester Maria bei, die den Namen Schwester Theophila annimmt.

Später gestand sie ihrer Schwester, dass sie bei dieser Feier den Ruf des Herrn vernommen hatte. Sie ging anschließend in eine andere Kirche, wo sie zwei Stunden in Tränen verbrachte! Sie wollte diese Berufung nicht und habe sogar eine Novene gebetet, damit sie ihr genommen wird!
Welch Kämpfe spielten sich in dieser Seele ab!!

Später hat sie dieses Gefühl der Auflehnung, dem Ruf des Herrn zu folgen, zutiefst bereut. Giuseppina gab dem Ruf des Heilands nach und wollte ihm nun im Ordensleben folgen.

Später schrieb sie im Jahre 1943 ihren Novizinnen:
"Welch große Gnade ist doch die Berufung! Haltet daran fest, und lasst Euch eher zerreißen als sie zu verlieren!"

In Antoliva schloss sie sich einer Gruppe junger Mädchen an, die sich dem Bräutigam der Jungfrauen weihen wollten. Giuseppina liebte die Berge und die schwierigen Besteigungen. Mit ihrem ungebeugten Willen bereitete sie sich auf den geistigen Aufstieg vor, der sie bis zum Gipfel der Vollkommenheit führen sollte. Doch litt sie noch immer unter dem Zweifel, in welchem Orden sie ihr Opfer vollbringen sollte. Die Mutter schlug ihr vor, noch ein Jahr lang zu Hause zu bleiben, doch inzwischen hatte Giuseppina sich doch entschieden. Sie wollte in den Orden eintreten, den Frau Ravasco in Genua gegründet hatte.

Als sie einmal mit ihrer Mutter spazieren ging, wandte sie plötzlich ihren Blick nach oben und meinte: "Ich werde in einen Orden eintreten, wo sich die Schwestern in der Farbe des Himmels kleiden." Diese Worte wurden bald zur Wirklichkeit. Durch ihren priesterlichen Bruder, lernte Giuseppina zwei Schwestern kennen, die aus Argentinien gekommen waren. Eine von ihnen war die Generaloberin der "Töchter von der Unbefleckten Empfängnis" aus Buenos Aires: Mater Maria Euphrasia Jaconis, eine glühende Seele für Gott.
Die zweite Schwester Maria Stanislaa eine Italienerin, half Mater Maria Euphrasia in der Krankenpflege und Jugendbetreuung.

Giuseppina erkannte endlich freudigen Herzens den Willen Gottes für sie und ging oft zu den Schwestern, ohne jedoch von ihren Plänen zu sprechen. Sie bemühte sich den Schwestern zu helfen, wo sie nur konnte. Die Küche sollte gestrichen werden und so kam Giuseppina in Arbeitskleidung, und obwohl sie diese Arbeit noch nie gemacht hatte, gelang sie ihr sehr gut.

Nach einem ermunterndem Gespräch mit ihrem Pfarrer Monsignore Giuseppe Magnaghi, äußerte sie bei der Oberin den Wunsch, in die Genossenschaft aufgenommen zu werden.
Der Tag ihres Eintritts war der 15. Oktober 1913, das Fest der heiligen Theresa von Avila.
Dreiundzwanzig Jahre war sie alt, als sie endlich in Begleitung ihres Bruders Piero das elterliche Haus verließ. Der Trennungsschmerz von ihrer Mutter war groß. Sie vertraute aber dem allmächtigen Gott, der sie gerufen hatte, ihre Mutter an und war sich sicher, dass er treu für sie sorgen würde. So hatte sie die Kraft die Schwelle des Klosters zu überschreiten.

Giuseppina wollte Gott auf dem Weg des Opfers folgen und dieser Aufschwung sollte sie bald zu dem höchsten Gipfel des mystischen Lebens tragen.
Mater Maria Euphrasia hatte die Kraft der Liebe erkannt, die dieses körperlich schwache, aber willensstarke Mädchen dazu trieb, um jeden Preis im Weinberg des Herrn zu arbeiten.
So legte sie ihr viele Opfer auf um sie zu prüfen und mit Tugenden zu schmücken. Giuseppinas Gehorsam war von peinlichster Gewissenhaftigkeit!
Da Gott ihren Großmut sah, verlangte er ein neues schmerzliches Opfer von ihr: Die Trennung von Mater Maria Euphrasia. In Argentinien harrten ihrer viele andere Töchter.
So ließ sie in Mailand Mater Maria Stanislaa als Oberin zurück.
Giuseppina gab sich nicht den Tränen hin, sondern öffnete ihr ganzes Herz der neuen Oberin. Diese sah voraus, das Gott mit Giuseppina großes vorhatte und verlangte recht schwere Opfer von ihr. Ihr geistiger Fortschritt war schnell erkennbar.

Giuseppina war glücklich; sie nährte ihren Eifer in den Stunden der Anbetung vor dem Allerheiligsten.
Aus jenem reinem Feuer der Liebe schöpfte sie die Kraft, auch dem Nebenmenschen gegenüber die Liebe zu üben, zu leiden und sich dabei fröhlich zu zeigen.

In Gegenwart des Erzbischofs von Mailand, des hochseligen Kardinals Andre Ferrari, legte sie ihr Versprechen des Gehorsams und der Regeltreue ab. Es war eine Begegnung zweier großer, frommer und demütiger Seelen.
Von nun an sollte sie nicht mehr Giuseppina heißen, sondern Schwester Maria Pierina. Zitternd empfing sie ihr heiliges Ordenskleid und nahm sich vor, dem Eifer ihres neuen Schutzherrn, des heiligen Petrus, nachzuahmen.

Der Name, den Gottes Fügung der Novizin gegeben hatte, passte ausgezeichnet auf sie. Wie ein unerschütterlicher Fels sollte sie den wütenden Angriffen Satans standhalten, der sie von dem eingeschlagenen Weg der Vollkommenheit und der Buße abzubringen suchte. Sie war von Gott zu einer Sendung auserwählt, die viele Seelen erleuchten sollte. Wie Christus dem Petrus am Anfang seiner Sendung sein riesiges Arbeitsfeld zeigte, so zeigte er auch Schwester Maria Pierina mehrmals im Lichte seines heiligen Angesichtes die vielen Seelen, die er ihr anvertraute und denen sie durch schweres Leiden helfen sollte. Wie Petrus zum Fels der Kirche wurde, so sollte auch seine Schutzbefohlene willig und eifrig alles Jesus hingeben und zur Apostelin der Verehrung des Heiligen Antlitzes werden.

Schon in den ersten Tagen des Noviziates erbat sie sich die Erlaubnis zur nächtlichen Anbetung und zum Tragen eines härenen Hemdes. Von da an war die Buße ihre große Freude!

In der Nacht von Gründonnerstag auf den Karfreitag betete Schwester Maria Pierina vor dem Kreuz. Plötzlich vernahm sie die Stimme Jesu, die zu ihr sprach:
"Küsse mich!"
Sie gehorchte und drückte ihre Lippen auf ein Angesicht, das plötzlich nicht mehr aus Gips war, sondern aus Fleisch und Blut! Lange blieb sie versunken in Jesu Liebe und Pein.
Als die Oberin sie rief war es Morgen. Tief bewegten Herzens fühlte die Novizin das Bedürfnis, durch neue und noch größere Leiden den Schimpf zu sühnen, den das Heilige Antlitz in der Passion erlitt und noch täglich im Altarssakrament erleidet.

Den Tröstungen folgte bald eine schmerzhafte Prüfung. Gott ließ es zu, dass die Novizin sich in Angst und Schmerz verzehrte, man könnte sie aus dem Orden entlassen. Oft fiel sie in Ohnmacht. War dies nur Schwäche oder diabolischer Einfluss? Die gestrenge Oberin ließ sie am Boden liegen.
Sobald sie wieder zu sich kam, flüsterte Giuseppina:
"Armut, Keuschheit, Gehorsam!..... Ach Mater, schicken sie mich nicht weg!"

Wie ergreifend war es zu sehen, wie diese Seele keinen anderen Wunsch hatte, als sich mit Gott zu vereinen! Sie sehnte sich sehr nach der Ablegung der Ordensgelübde, die der Ausdruck sind, auf alles was die Welt zu bieten hat und der eigene Wille ersehnt, zu verzichten, was eine Huldigung an Gott darstellt.
Schwester Pierina wollte Gott alles schenken, denn sie kannte keine Halbheiten.
Jesus ließ es nicht zu, dass so ein glühender Wunsch unerfüllt blieb. Er erleuchtete die Oberin, so dass die Novizin doch zur Ablegung der Ordensgelübde zugelassen wurde.

Sobald ihr Anfälle von Schwäche und Übelkeit vorüber waren, nahm Schwester Pierina stets sogleich ihre Arbeit wieder auf.

Wenn der Namenstag der Oberin kam, wusste sie ihre Mitschwestern so zu begeistern, dass selbst die unwilligsten gezwungen waren, die kleinen Geschenke und besonders den geistlichen Blumenstrauß vorzubereiten, der bei dieser Gelegenheit üblich ist. Sie war intelligent und begabt; so verfasste sie kleine Gedichte.
Am Feste des heiligen Stanislaus im Jahre 1915 las sie eine Ansprache an die Mutter Oberin, in der sie ihrer Zuneigung und Verehrung Ausdruck verlieh.
Oft sagte sie: "Was man dem Obern gibt, das gibt man Gott!"

Der Tag der heiligen Profess war herangekommen, nach der Anrufung des Heiligen Geistes schritt sie zum Altar. Sie legte den weißen Schleier ab und empfing den schwarzen als Sinnbild ihres mystischen Todes. Freudig empfing sie das Kruzifix, das für sie schon ein Pfand der Liebe und Ansporn zur Sühne bedeutete.

Nun legte sie in die Hand des Priesters und der Vertreterin des Ordens, in dem sie Gott dienen wollte bis zum Tod, ihre Gelübde ab; man gab ihr eine brennende Kerze in die Hand als Sinnbild der Treue! Welche Liebe, welch übernatürliches Licht überflutete da ihre Seele.

Versunken in ihr eigenes Nichts, dachte sie an das unsagbare herrliche Geschenk, das sie zur Gottesbraut machte und vergoss Tränen der Liebe und Dankbarkeit.

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